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Es ist nie zu früh,

so wie es auch nie zu spät ist.
Wieder einmal wird von dem Schengener Abkommen gesprochen. Wieder einmal über die Zeit davor und danach. Heute sollten wir uns jeden Tag daran erinnern. wie aus Feinden Freunde wurden. Als die Grenzen 1985 fielen konnte keiner auch nur ahnen, geschweige wissen, dass es schon jetzt wieder einige in Europa gibt, die an ein erstarktes nationales Bewusstsein anknüpfen wollen. Wir Europäer müssen aufstehen und mit Worten und Taten den Gründungsvätern von 1984/85 unsere Dankbarkeit erweisen. Mit Stolz und Zuversicht müssen wir erkennen, dass damals der Weg zum dauerhaften Frieden zwischen den Nationen gewählt wurde. Wir sind freie Bürger in einem freien Land das Europa heisst.

Geben wir den Millionen gefallenen Bürgern die letzte Ehre und verteidigen unseren Willen zum Frieden. Wir haben zweimal die Grenzen gesprengt. Einmal Innerdeutsch, viel wichtiger aber über unsere Grenzen hinweg. Wir sollten weiterhin bestrebt sein, dem Weltfrieden die Türen zu öffnen. Es ist nie zu spät dazu.
Werden wir nie müde, den Andersdenkenden die Hand zu reichen. Der Dialog Ist die beste Art, dem Frieden eine Chance zu geben. Das Schengener Abkommen könnte so über all die noch vorhandenen Grenzen hinweg zum Erfolgsmodell für ein friedvolles Miteinander werden.

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