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Frankfurt am Main (ots) -

- Refinanzierungsvolumen 2019 unverändert bei rund 80 Mrd. Euro - Investoren können weiterhin mit der Emission von liquiden KfW-Anleihen rechnen, darunter auch "Green Bonds - Made by KfW" - Starkes Engagement für nachhaltige Ausrichtung der Kapitalmärkte

Die KfW behält ihren Mittelaufnahmebedarf an den Kapitalmärkten zur Refinanzierung des Fördergeschäfts für das Jahr 2019 bei rund 80 Mrd. Euro bei - dies hat die halbjährliche Überprüfung des Refinanzierungsbedarfs ergeben. Zum 30.06.2019 hat die Förderbank bereits rund 54 Mrd. Euro über die Emission von 90 Anleihen in 11 verschiedenen Währungen an den internationalen Kapitalmärkten aufgenommen - dies entsprach rund 67 % des gesamten geplanten Refinanzierungsvolumens 2019. Inklusive der KfW-Anleihen, die in der ersten Juli-Woche emittiert worden sind, beläuft sich das Emissionsvolumen aktuell auf knapp 59 Mrd. Euro.

Trotz der Marktbedingungen, die von fallenden Renditen geprägt waren, bleiben KfW-Anleihen weltweit sehr gefragt - so wurde beispielsweise im Juni eine Euro-Benchmarkanleihe mit einer Laufzeit von 5 Jahren mit einer rekordniedrigen Rendite von -0,31 % platziert, und aktuell handeln alle KfW-EUR-Anleihen mit Laufzeiten bis 10 Jahren mit negativer Rendite.

Sehr zuversichtlich blickt die KfW auf das Green-Bond-Marktsegment. Im Mai 2019 ist es ihr erfolgreich gelungen, durch Erweiterung ihres Green-Bond-Emissionsprogramms die Attraktivität ihrer Green Bonds weiter zu steigern: Wurden seit 2014 die Erlöse aus diesen Emissionen zur Refinanzierung des Förderprogramms 'Erneuerbare Energien - Standard' verwendet, werden sie seit Mai auch zur Finanzierung von energieeffizienten Neubauten eingesetzt, was die Emission von höheren Volumina und also auch liquideren Anleihen ermöglicht. Unmittelbar nach der Ankündigung dieser Neuerung hat die KfW einen Green Bond über 3 Mrd. EUR mit Laufzeit von 8 Jahren emittiert, der fast dreifach überzeichnet war. Kurz darauf emittierte die KfW die mit einem Volumen von 7 Mrd. SEK größte bislang begebene Grüne Anleihe in Schwedischen Kronen.

"Die Erweiterung unseres Green-Bond-Emissionsprogramms ist von den Marktteilnehmern sehr gut aufgenommen worden. Es ist überhaupt sehr erfreulich, dass die Nachfrage nach nachhaltigen Investments national wie international insgesamt kontinuierlich wächst", erklärt Dr. Frank Czichowski, Treasurer der KfW Bankengruppe. Das gesamte Volumen von "Green Bonds - Made by KfW" beläuft sich nunmehr auf rund 18,3 Mrd. Euro und soll bis zum Ende des Jahres auf über 20 Mrd. Euro ansteigen.

Auch als Investorin setzt die KfW ihr Engagement am Green-Bond-Markt fort. In diesem Jahr wurden bislang 142 Mio. Euro in Green Bonds investiert; ihr Green-Bond-Portfolio beläuft sich damit aktuell auf 1,4 Mrd. Euro.

Starkes Engagement für Sustainable Finance am Finanzplatz Frankfurt und in Europa

Das Engagement Deutschlands bzw. deutscher Marktteilnehmer für das Thema "Green and Sustainable Finance" dokumentieren insbesondere zwei Ereignisse im Juni dieses Jahres:

Zum einen fand am 13.06.2019 das Jahrestreffen der "Green Bond Principles and Social Bond Principles" (GBP, SBP) in Frankfurt statt. Vorgestellt und diskutiert wurden die Aktivitäten der GBP/SBP und wesentliche Marktentwicklungen. Erfreulicherweise wurde die KfW erneut in das Executive Committee (ExCom) gewählt; sie wird somit ihre Mitarbeit im ExCom und in den Arbeitsgruppen 'Impact Reporting' und 'Green Projects Eligibility' fortführen.

Wenige Tage später, am 18.06.2019, veröffentlichte die Europäische Kommission die Berichte der Technischen Expertengruppe (TEG) unter dem 'EU Aktionsplan: Finanzierung nachhaltigen Wachstums', die die Themen Taxonomie, EU Green Bond Standard und Benchmarks (Indizes) behandeln. Deutsche Vertreter waren in alle Arbeitsstränge der TEG eingebunden. Die KfW war in der Expertengruppe zur Taxonomie sowie in der zum EU Green Bond Standard aktiv, konnte also ihre umfangreiche Expertise im Umwelt- und Klimaschutz einbringen.

Die Empfehlungen der TEG, einen freiwilligen EU Green Bond Standard einzuführen bewertet die KfW positiv. Der Green-Bond-Markt hat sich, insbesondere seit Einführung der Green Bond Principles 2014 sehr gut entwickelt und diese Entwicklung wird durch den empfohlenen Standard unterstützt.

Aus Sicht der KfW sind die TEG-Empfehlungen zum Thema Taxonomie grundsätzlich zu begrüßen, liefern sie doch allen Marktteilnehmern, Regulierern und der Politik die Grundlage für ein gemeinsames Verständnis dessen, was als "grün und nachhaltig" klassifiziert werden kann; dies spart langfristig Zeit und Geld und hilft dabei, Reputationsrisiken zu vermeiden. Insbesondere legen die Empfehlungen Grundprinzipien und Schwellenwerte dar, die eingehalten werden müssen, damit eine Finanzierungsmaßnahme als nachhaltig bezeichnet werden kann. Die Anwendung der Taxonomie durch die Marktteilnehmer wird maßgeblich von der notwendigen qualitativen und quantitativen Informations- und Datenverfügbarkeit abhängen. Positiv sieht die KfW zudem die Empfehlung, nicht nur Maßnahmen als nachhaltig zu definieren, die bereits heute einen sehr geringen CO²-Ausstoß verursachen, sondern auch solche, die zur Transition hin zu einer Klimagas-neutralen Wirtschaft bis 2050 beitragen werden.

Service:

- Zahlen und Fakten zur Refinanzierung der KfW im ersten Halbjahr 2019: http://ots.de/DUH4KZ

- Ausführliche Informationen zu den "Green Bonds - Made by KfW": http://ots.de/NaFfh5



Pressekontakt: KfW, Palmengartenstr. 5 - 9, 60325 Frankfurt Kommunikation (KOM), Nathalie Cahn Tel. +49 (0)69 7431 2098, Fax: +49 (0)69 7431 3266, E-Mail: Nathalie.Cahn@kfw.de, Internet: www.kfw.de

Original-Content von: KfW, übermittelt durch news aktuell

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