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Mainz (ots) - Manche Äußerungen sind so absurd, dass eine ernsthafte Auseinandersetzung schwerfällt. Lehrerin und Autorin Verena Brunschweiger spricht sich also für den Verzicht auf Kinder aus, weil sie das Klima schädigen. Erster Reflex: Man sollte dieser durchgeknallten Dame nicht zu Aufmerksamkeit verhelfen, indem man sich öffentlich aufregt. In Zeiten von Social Media ein frommer Wunsch, und die Erregungsmaschine ist ja längst heiß gelaufen. In ihrem kruden Weltuntergangsszenario verquirlt die 38-Jährige munter verschiedene Zutaten zu einem giftigen Cocktail, der ungenießbar und überflüssig ist. Man nehme: die Fakten - Überbevölkerung (in der Tat ein Problem) und den "ökologischen Fußabdruck", den selbstverständlich jeder Mensch hinterlässt; einen Spritzer Ärger über Erlebnisse mit nervigen Kindern oder Eltern, die ihren kleinen Prinzen und Prinzessinnen das Wort "Rücksichtnahme" nicht zumuten wollen; einen Schuss ewiges Lamento darüber, dass Kinder von den Steuern Kinderloser mitfinanziert werden (Generationenvertrag? Geschenkt!); und zu guter Letzt rührt man einen großen Schluck Feminismus hinein, weil sich Frauen freiwillig unters biologisch vorgesehene Joch von Mutterschaft und Benachteiligung begeben. Bei so vielen Zutaten, die nicht harmonieren und nur Kopfweh und Brechreiz verursachen, hilft es auch nicht, dass Brunschweiger - immerhin! - fein unterscheidet zwischen ihrer Entscheidung, "kinderfrei" zu sein, und Paaren, die unter ihrer Kinderlosigkeit leiden. Fazit: Es wäre reine Zeitverschwendung, mit ihr über Kinderglück zu diskutieren. Und es ist eine weise Entscheidung, dass sie keinen Nachwuchs möchte.



Pressekontakt: Allgemeine Zeitung Mainz Zentraler Newsdesk Telefon: 06131/485946 desk-zentral@vrm.de

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