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Köln (ots) - In Nordrhein-Westfalen weiß nur jeder Zweite, dass Händewaschen vor ansteckenden Krankheiten schützen kann. Dies berichtet der "Kölner Stadt-Anzeiger" (Freitag-Ausgabe). Grundlage ist eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der Krankenhausgesellschaft Nordrhein Westfalen (KGNW). Jeder zehnte Befragte gab an, sich weniger als viermal pro Tag die Hände zu waschen. Dagegen betonte KGNW-Präsident Jochen Brink, dass dies das "einfachste, aber eines der effektivsten Mittel" sei, sich vor Krankheiten wie Grippe oder anderen Infektionskrankheiten zu schützen. In 90 Prozent aller Fälle würden die Keime nämlich über die Hände von Mensch zu Mensch übertragen.

Laut Umfrage waschen sich die Nordrhein-Westfalen im Durchschnitt sechs- bis zehnmal täglich die Hände. Das ist laut dem Düsseldorfer Arzt Peter May aber immer noch eher zu wenig. Einen konkreten Richtwert für die optimale Häufigkeit gebe es allerdings nicht, sagt May. Alles hänge von der privaten Situation und vor allem vom Beruf ab. "Aber auch bei einer guten Alltags-Hygiene sollte man sich in der Regel mehr als zehn Mal am Tag die Hände waschen", so May.

Mit gutem Beispiel gehen übrigens die jungen Bürger Nordrhein-Westfalens voran. 41 Prozent der Befragten zwischen 18 und 29 Jahren waschen sich häufiger als elfmal am Tag die Hände. Von den über Sechzigjährigen tut das nur jeder Dritte.



Pressekontakt: Kölner Stadt-Anzeiger Newsdesk Telefon: 0221 224 2080

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