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Auf dem Festival "Tage der nationalen Bewegung" in Themar versammeln sich Anhänger des Rechtsrock. / Nutzung des Bildes nur in Verbindung mit der Sendung. Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/105413 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/ZDFinfo/Detlef Müller"

Mainz (ots) - Die Anzahl rechtsextremer Konzerte und Festivals in Deutschland steigt stetig - vor allem in Mitteldeutschland. Allein im Jahr 2018 gab es rund 320 Musikveranstaltungen der rechten Szene. Die Dokumentation "Rechtsrock in Deutschland - Das Netzwerk der Neo-Nazis" gibt Einblicke in die Szene - erstmals zu sehen am Samstag, 2. November 2019, 20.15 Uhr, in ZDFinfo.

Neonazis nutzen Rechtsrock-Veranstaltungen nicht nur zur massenhaften Verbreitung ihrer Ideologie, sondern auch als lukrative Einnahmequelle. Die Dokumentation analysiert die Netzwerke und nimmt die Labels und Produzenten in den Blick.

2017 hatte das bisher größte Rechtsrock-Festival im thüringischen Themar für bundesweite Schlagzeilen gesorgt: 6000 Neo-Nazis feierten damals ungestört beim "Rock gegen Überfremdung". Im vergangenen Jahr besuchten mehr als 35.000 Menschen große Rechtsrock-Veranstaltungen in Deutschland.

Stephan Kramer, seit Ende 2015 Präsident des Amtes für Verfassungsschutz in Thüringen, sagt in der ZDFinfo-Dokumentation: "Tatsache ist, dass wir es mit einer bundesweit agierenden, auch international vernetzen rechtsextremistischen Szene zu tun haben. Insbesondere sehen wir das an der Entwicklung der Rechtsrock-Konzerte." Deren Organisation und Durchführung hat sich nach Kramers Beobachtung "sehr stark professionalisiert".

Wurde bei den großen Festivals der Szene, dem "Schild und Schwert"-Festival im sächsischen Ostritz, dem "Eichsfeld-Tag" im thüringischen Leinefelde und den "Tagen der nationalen Bewegung" in Themar, zu lange weggesehen und weggehört, wenn verfassungsfeindliche Propaganda verbreitet wurde? Muss der Rechtsstaat solche Veranstaltungen aushalten oder wurden die Instrumente des Rechtsstaates nicht ausreichend genutzt? Auch diesen Fragen geht die Dokumentation nach.

ZDFinfo sendet "Rechtsrock in Deutschland - Das Netzwerk der Neo-Nazis" erneut am Donnerstag, 7. November 2019, 15.45 Uhr, und am Donnerstag, 5. Dezember 2019, 18.00 Uhr. Die Erstausstrahlung am Samstag, 2. November 2019, erfolgt im Rahmen eines ZDFinfo-Schwerpunkts mit zehn Dokumentationen, die von 17.15 Uhr bis nach Mitternacht über verschiedene Aspekte des Rechtsextremismus in Deutschland informieren.

Die zehn Dokumentationen in der Übersicht:
17.15 Uhr: Die gezielte Manipulation - Fake-News-Macher im Netz
17.45 Uhr: Staatsfeinde in Uniform
18.15 Uhr: Völkische Siedler - Schattenwelten auf dem Land
19.00 Uhr: Störfall AfD - Das Netzwerk der Rechten
19.45 Uhr: Chemnitz - Eine Stadt zwischen Trauer und Hass
20.15 Uhr: Rechtsrock in Deutschland - Das Netzwerk der Neo-Nazis
21.00 Uhr: ZDF-History: Die Blutspur - Rechter Terror in Deutschland
21.45 Uhr: Die Welt der Reichsbürger - Träumer, Aufsteiger, 
Extremisten
22.30 Uhr: Die Arier
24.00 Uhr: Auf der Spur des rechten Terrors - Die sieben Geheimnisse 
des NSU 

Für akkreditierte Journalisten steht "Rechtsrock in Deutschland - Das Netzwerk der Neo-Nazis" im Vorführraum des ZDF-Presseportals zur Verfügung.

Ansprechpartner: Thomas Hagedorn, Telefon: 06131 - 70-13802; Presse-Desk, Telefon: 06131 - 70-12108, pressedesk@zdf.de

Fotos sind erhältlich über ZDF Presse und Information, Telefon: 06131 - 70-16100, und über https://presseportal.zdf.de/presse/rechtsrock

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Pressekontakt:

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