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Bielefeld (ots) - Die Wirtschaft brummt, die Kirchensteuereinnahmen sprudeln: Das Erzbistum Paderborn profitiert davon. 4,4 Milliarden Euro beträgt die Bilanzsumme. Das ist sehr viel Geld. Paderborn gilt als eines der reichsten Bistümer in Deutschland. Trotzdem muss wohl auch dort perspektivisch gespart werden. Allein die bistumsweit 3000 Gebäude verursachen enorme Kosten. Hinzu kommen steigende Ausgaben fürs Personal, für Schulen, Kindertagesstätten und die Seelsorge sowie vor allem die hohen Rückstellungen für Pensionen. Und sollte die konjunkturelle Entwicklung in den kommenden Jahren einbrechen, werden sich die Einnahmen entsprechend verringern. Dann werden sie die stetig sinkende Mitgliederzahl nicht mehr ausgleichen können. Das Erzbistum wird sich in einigen Bereichen verschlanken, gleichzeitig aber neue Angebote finden müssen, um nicht noch mehr Gläubige zu verlieren. Es ist Zeit für Veränderung. Nicht zuletzt die Studie zum Missbrauch in der katholischen Kirche hat zu einem massiven Vertrauensverlust geführt. Das wird ein steiniger Weg. Aber zumindest am Geld dürfte es vorerst nicht mangeln.



Pressekontakt: Westfalen-Blatt Chef vom Dienst Nachrichten Andreas Kolesch Telefon: 0521 - 585261

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