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Mainz (ots) - Wer kennt den Unterschied zwischen den Notrufnummern 110, 112 und 116117? Das könnte eine schöne 50000-Euro-Frage für Günter Jauchs "Wer wird Millionär?" sein. Der Publikumsjoker wäre wahrscheinlich keine Hilfe, denn nur wenige können die Frage korrekt beantworte. Die Zusammenlegung von 112 und 116117 bringt endlich mehr Klarheit in den Nummern-Dschungel. Zu Spahns Reform gehört aber nicht nur die zentrale Steuerung der Anrufer, sondern die zentrale Steuerung aller Patienten, die mit akuten Beschwerden selbst in die Klinik kommen. Die suchen heute noch viel zu oft Notaufnahmen auf, obwohl sie gar kein Notfall sind und blockieren im schlimmsten Fall die Hilfe für dringende Fälle. Nach Spahns Vorschlag sollen die Patienten nicht nur am Telefon entsprechend ihrer Erkrankung zum richtigen Arzt gelotst werden, sondern richtigerweise auch in Portalpraxen oder Notfallzentren. Ein entsprechendes Pilotprojekt an einer Frankfurter Klinik zeigt längst, dass das funktioniert. An der Qualifikation der Entscheider am Telefon und vor Ort darf es aber keine Zweifel geben. Es wäre eine Katastrophe für das neue System, wenn Notfälle nicht als solche erkannt würden. Spahns Nummern-Reform löst aber angesichts einer älter werdenden Gesellschaft nur einen kleinen Teil der immensen Probleme im Gesundheitssystem - Ärzte- und Pflegekräftemangel, Versorgungslücken auf dem Land, zu viele unrentable kleine Kliniken sowie eine Vergütung, die Fehlanreize schafft und nicht immer das Patientenwohl im Blick hat.



Pressekontakt: Allgemeine Zeitung Mainz Zentraler Newsdesk Telefon: 06131/485946 desk-zentral@vrm.de

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