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Kiel (ots) - Mit verstärkten Forderungen an die Pflegeheime, Schnelltests für Besucherinnen und Besucher anzubieten, kommen auf Pflegeeinrichtungen in Schleswig-Holstein erneut zusätzliche Belastungen zu. Davor warnt der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa): "Schon jetzt arbeiten die Teams am Limit, sichern die tägliche Pflege, koordinieren Besuche, halten die Schutz- und Hygienevorschriften hoch und testen regelmäßig das Personal und die Bewohner. Mehr geht nicht", stellt der schleswig-holsteinische bpa-Landesvorsitzende Mathias Steinbuck klar.

Niemandem würden Regelungen helfen, die von vornherein zum Scheitern verurteilt seien. Schnelltests für Besucher seien wichtig, aber nicht jederzeit und unbegrenzt möglich. "Wir brauchen Regeln, gegenseitige Disziplin und das gemeinsame Verständnis, dass nur verlangt werden darf, was auch geleistet werden kann. Dann hilft es sehr, wenn zum Beispiel Soldaten unterstützen und zu festen Zeiten Tests vorrangig für Mitarbeiter und Besucher durchführen. Das bedeutet aber auch, dass wir nicht jederzeit für beliebig viele Tests zur Verfügung stehen können", so Steinbuck.

Es müsse allen klar sein, dass neue Anforderungen selbstverständlich auch Auswirkungen auf die mögliche Zahl und die Frequenz der Besuche haben. "Es ist richtig, mit möglichst umfassenden Tests die Gesundheit der Bewohnerinnen und Bewohner sowie der Pflegenden zu schützen. Weitere Vorgaben sind nur dann seriös, wenn auch die Unterstützung bei der Umsetzung gesichert wird. Wir arbeiten vor Ort schon lange weit über unsere Kapazitätsgrenzen hinaus", so Steinbuck, der hinzufügt: "Ratschläge aus dem Homeoffice haben wir genug."

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) bildet mit mehr als 12.000 aktiven Mitgliedseinrichtungen (davon über 600 in Schleswig-Holstein) die größte Interessenvertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Einrichtungen der ambulanten und (teil-)stationären Pflege, der Behindertenhilfe sowie der Kinder- und Jugendhilfe in privater Trägerschaft sind systemrelevanter Teil der Daseinsvorsorge. Als gutes Beispiel für Public-private-Partnership tragen die Mitglieder des bpa die Verantwortung für rund 365.000 Arbeitsplätze und circa 27.000 Ausbildungsplätze (siehe www.youngpropflege.de oder auch www.facebook.com/Youngpropflege). Die Investitionen in die soziale Infrastruktur liegen bei etwa 29 Milliarden Euro.

Pressekontakt:

Für Rückfragen: Kay Oldörp, Leiter der bpa-Landesgeschäftsstelle, Tel.: 0431/66 94 70 60 oder 0174/332 78 60, www.bpa.de

Original-Content von: bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. übermittelt durch news aktuell

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