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Berlin (ots) - Die Johanniter begrüßen, dass nach der Ankündigung eines Sofortprogramms Pflege im Koalitionsvertrag nun konkrete Vorschläge zur Bekämpfung des Fachkräftemangels in der Pflege vorliegen.

"Die Vorschläge des Pflegebevollmächtigten sind ein Gewinn für die Diskussion darüber, wie es in der pflegerischen Versorgung tatsächlich weitergehen soll. Maßnahmen zur Gewinnung und Rückgewinnung von Pflegefachkräften sind überfällig", bewertet Jörg Lüssem, Mitglied des Bundesvorstandes der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., die heute veröffentlichten Vorschläge des Bevollmächtigten der Bundesregierung für Pflege, Staatssekretär Andreas Westerfellhaus. Statt zu mahnen, setze Westerfellhaus auf konkrete Anreize. Diese müssten jedoch auch finanzierbar sein und dürften nicht zulasten der Pflegebedürftigen gehen, so Lüssem weiter.

Dass Westerfellhaus auch Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Pflege nenne, sei notwendig. Allerdings legen die Johanniter Wert darauf, immer wieder zu differenzieren. "Die Arbeitsbedingungen in der Pflege dürfen nicht pauschal schlechtgeredet werden. Schon heute gibt es gute, attraktive Jobs in der Pflege mit angemessener Vergütung, guten Arbeitsbedingungen und Entwicklungsmöglichkeiten", betont Lüssem.



Pressekontakt: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Bundesgeschäftsstelle Therese Raatz Pressesprecherin Tel: 030-26997-360 E-Mail: medien@johanniter.de

Original-Content von: Johanniter Unfall Hilfe e.V., übermittelt durch news aktuell

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