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Bielefeld (ots) - Schon die nackten Zahlen sind beunruhigend. Fast 6.500 Clan-Mitglieder und mehr als 14.000 Straftaten - die Clankriminalität hat in NRW Ausmaße angenommen, die die Polizei in der Tat zu außergewöhnlichen Anstrengungen veranlassen sollte. Weil NRW bislang das einzige Bundesland ist, in dem es jetzt einen umfassenden Lagebericht zu dieser Form der organisierten Kriminalität gibt, kann man nur darüber spekulieren, dass das Problem auch in den anderen Schwerpunktbundesländer der Clankriminalität (Niedersachsen, Berlin, Bremen) ähnlich groß ist. NRW-Innenminister Reul hat recht, wenn er sagt, man könne sich des Problems nur wirklich annehmen, wenn man es kenne. Insofern ist allein schon die Tatsache, dass er erstmals einen Lagebericht über die Clankriminalität erstellen ließ, zu loben. Klug ist auch, dass er nicht versprochen hat, das Problem in ein paar Monaten zu lösen. Es wird Jahre der hartnäckigen und geduldigen Arbeit der Kripo-Spezialisten bedürfen, um etwas gegen die kriminellen Clans zu erreichen. Fürs erste allerdings - und auch das ist gut - haben Reul und die NRW-Polizei den Clans und ihren Anführern, die gerne provozierend machtbewusst auftreten, den Kampf angesagt.



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