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Berlin (ots) - Pflegerinnen und Pflegern sind überdurchschnittlich häufig körperlichen und psychischen Belastungen ausgesetzt. Das belegt die Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion, die der in Berlin erscheinenden Tageszeitung »neues deutschland« vorliegt (Freitagausgabe). Darin verweist die Regierung auf Befragungen unter Beschäftigten, wonach die Hälfte aller Angestellten unter Termin- und Leistungsdruck arbeiten müsse, in der Krankenpflege fast zwei Drittel. Altenpflegerinnen und Altenpfleger sind demnach mehr als dreimal so häufig vom Heben und Tragen schwerer Lasten betroffen als andere Berufe. So muss eine Pflegerin mehrmals täglich bettlägerige Personen anheben. Kein Wunder, dass bei ihnen Erkrankungen der Wirbelsäule überdurchschnittlich häufig auftreten. Hinzu kommen Verletzungs- und Infektionsrisiken. Angestellte in Pflegeberufen gaben mehr als drei Mal so häufig an, durch ihre Tätigkeit in Situationen zu gelangen, die gefühlsmäßig belasten.

Angesichts der massiven Belastungen bezeichnete Linksparteichef Bernd Riexinger den Vorschlag des Pflegebeauftragten als zynisch. »In der Krankenpflege arbeitet fast die Hälfte der Kolleginnen und Kollegen in Teilzeit. Das tun sie in der Regel nicht, weil das Gehalt so üppig ist, sondern weil sie die Zeit zur Erholung und Regeneration für ihre anstrengende Arbeit benötigen«, sagte Riexinger "neues deutschland".



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