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Osnabrück (ots) - Ex-Bahn-Chef Grube schämt sich für Verspätungen

Osnabrück. Dem ehemaligen Vorstandschef der Deutschen Bahn, Rüdiger Grube, sind die häufigen Verspätungen der Bahn nach wie vor ein Dorn im Auge - heute als häufiger Passagier. Der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte der 67-Jährige: "Ich schäme mich, wenn ich teilweise die schlechten Leistungen erlebe, ich habe schließlich acht Jahre dort die Verantwortung gehabt." Er fahre fast jeden Tag mit dem Zug oder fliege irgendwo hin. "Beides tut sich nicht viel, auch Flugzeuge kommen zu spät, und beides ist nicht gut." Er wolle die Leistungen nicht schmälern, die Bahn und Fluggesellschaften täglich erbrächten. "Aber ich will gar nichts gesundbeten. Die Bahn hat viele Herausforderungen zu meistern", sagte der Manager, der heute Aufsichtsratsvorsitzender des Hamburger Hafens ist. Im vergangenen Jahr war Grube nach einem Streit um die Verlängerung seines Vertrages vorzeitig zurückgetreten.

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Pressekontakt: Neue Osnabrücker Zeitung Redaktion Telefon: +49(0)541/310 207

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