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Magdeburg (ots) - Bereits bisher konnten Pflegeeinrichtungen Schnelltests einsetzen, um das Infektionsgeschehen von Covid-19 besser zu erkennen und einzudämmen. Seit Wochenbeginn sind von der Landesregierung mehrmals wöchentliche Testungen aller Beschäftigten und Besucher in Pflegeeinrichtungen vorgeschrieben.

Dazu Sabine Kösling, Geschäftsführerin der Vital Pflegeteam GmbH und Landesgruppenvorsitzende des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) in Sachsen-Anhalt: "Bereits seit Pandemiebeginn haben wir regelmäßige Testungen in den Pflegeeinrichtungen gefordert, um Infektionen schnell zu erkennen und die Bewohner, die Pflegebedürftigen und unsere Mitarbeiter schützen zu können. Daher begrüßen wir es ausdrücklich, dass Schnelltests zur Verfügung stehen und regelmäßig eingesetzt werden sollen. Von Anfang an hat der bpa seine Mitglieder bei der Beschaffung von Schutzausrüstung unterstützt. Dasselbe gilt für Tests und deren Umsetzung. Neben den übrigen Pandemieanforderungen sind personelle Herausforderungen und das Einhalten der Hygienevorschriften, das Arbeiten mit Masken und Schutzausrüstung und krankheitsbedingt fehlende Mitarbeiter zu bewältigen."

Bereits vor der Corona-Pandemie seien die Mitarbeiter mit der pflegerischen Versorgung ausgelastet gewesen. Jetzt seien sie am Limit, erklärt Kösling und fügt hinzu: "Für personelle Unterstützung wären wir mehr als dankbar; der MDK oder die Bundeswehr wären sehr willkommen. Behörden und Angehörigen sollte klar sein, dass die Versorgung der uns anvertrauten Menschen für uns oberste Priorität hat. Deshalb können wir uns dem Aufruf der Bundesregierung nur anschließen: Vermeiden Sie, so es irgendwie geht, den Besuch bei Verwandten und Freunden", so Kösling, die darauf hinweist, dass viele Pflegeheime in Eigeninitiative digitale oder andere Kontaktmöglichkeiten für Bewohner geschaffen hätten. "Je mehr wir uns jetzt zusammenreißen, um so eher können wir uns wieder uneingeschränkt besuchen und umarmen."

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) bildet mit mehr als 12.000 aktiven Mitgliedseinrichtungen (davon über 400 in Sachsen-Anhalt) die größte Interessen-vertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Einrichtungen der ambulanten und (teil-)stationären Pflege, der Behindertenhilfe sowie der Kinder- und Jugendhilfe in privater Trägerschaft sind systemrelevanter Teil der Daseinsvorsorge. Als gutes Beispiel für Public-private-Partnership tragen die Mitglieder des bpa die Verant-wortung für rund 365.000 Arbeitsplätze und circa 27.000 Ausbildungsplätze (siehe www.youngpropflege.de oder auch www.facebook.com/Youngpropflege). Die Investitionen in die soziale Infrastruktur liegen bei etwa 29 Milliarden Euro.

Pressekontakt:

Für Rückfragen: Daniel Heyer, bpa-Landesbeauftragter, Tel.: 0391/24 35 86 30, www.bpa.de

Original-Content von: bpa - Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. übermittelt durch news aktuell

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