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Düsseldorf (ots) - Die Wahl von Manfred Weber zum EVP-Spitzenkandidaten zeugt davon, welch weiten Weg die CSU seit den letzten Europawahlen zurückgelegt hat. Seinerzeit sollte EU-Kritiker Peter Gauweiler als Parteivize punkten, machten CSU-Wahlkämpfer es sich zur Gewohnheit, mit Brüssel-kritischen Vorurteilen die Stimmung in Bierzelten anzuheizen. Nun ist die CSU stolz darauf, dass einer von ihnen für die Zukunft der EU stehen soll. Weber gehörte in der Dauerfehde zwischen CSU und CDU zu den Warnern, die Menschen nicht unbedacht auf die Bäume zu jagen, ohne zu wissen, wie man sie wieder runterbekommt. In der CSU-Krisennacht machte er sich bei Parteichef Horst Seehofer unbeliebt, weil er zu den Fortschritten der EU in Sachen Migration meinte: "Wir haben Europa gerockt." Als wichtigster EVP-Kandidat rockt Weber nun die CSU. Seehofer unterstützt den Weg. Vielleicht aus Einsicht, vielleicht aber auch mit der Erwartung, dass mit Webers Brüsseler Perspektive einer weniger da ist, der als potenzieller Nachfolger Druck auf seinen Rücktritt macht.

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