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Bonn (ots) - Der Wissenschaftliche Geschäftsführer des Wuppertaler Instituts für Klima, Umwelt und Energie, Prof. Manfred Fischedick, hat zur Erreichung der Klimaziele bis 2030 mehr Anstrengungen beim Ausbau erneuerbarer Energien, im Verkehrssektor sowie bei der Gebäudesanierung angemahnt. "Vor allen Dingen die Wind- und Solarenergie müssen wir deutlich schneller ausbauen als es in den letzten zwei, drei Jahren durchschnittlich passiert ist", sagte Fischedick im Fernsehsender phoenix. Im Verkehrssektor seien die CO2-Minderungen im vergangenen Jahr ausschließlich Corona-bedingt gewesen. Im Verkehrssektor müsse Deutschland den Umstieg vom Verbrennungsmotor auf Elektromobilität vorantreiben. Außerdem müsse mehr Verkehr auf den Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) und zum Radverkehr verlagert werden. Auch Verkehrsvermeidung durch verstärktes Arbeiten im Home Office bzw. im mobilen Office sei wichtig. "Hier haben wir viel, viel zu tun. Das ist der einzige Sektor, in dem in den letzten 30 Jahren kein struktureller Minderungseffekt erzielt werden konnte", sagte Fischedick.

Der Wissenschaftler sprach sich außerdem für neue Instrumente aus, um im Gebäudesektor mehr energetische Sanierungen zu erreichen. "Das ist im Gebäudebereich das A und O. Hier müssen wir auch mit ganz anderen Instrumenten arbeiten, nicht nur über den CO2-Preis." Es müssten mehr Anreize für Vermieter zur Gebäudesanierung geschaffen und neue Wege des industriell vorgefertigten Sanierens genutzt werden.

Fischedick plädierte ferner für eine Nachschärfung des Klimaziels bis 2030, das bislang eine Reduktion des CO2-Ausstoßes um 55 Prozent im Vergleich zu 1990 vorsieht. "Wir müssen vor allem das mittelfristigen Ziel nachschärfen, damit wir die Dynamik in Gang setzen, die wir brauchen, um die langfristigen Ziele zu erreichen. Die 2020er Jahren werden das Jahrzehnt der Umsetzung. Hier wird sich entscheiden, ob der Klimaschutz mit den langfristigen Zielen erreichbar ist oder nicht."

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