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Berlin (ots) - Die deutschen Nationalspieler Mesut Özil und Ilkay Gündogan lassen sich mit dem türkischen Präsidenten Erdogan ablichten - und stehen trotzdem weiter im vorläufigen WM-Kader. Wie viel Werteverständnis muss auch bei Fußballern sein?

In einer repräsentativen WELT-Emnid-Umfrage fordern 36 Prozent der Befragten, Özil und Gündogan aus dem WM-Kader zu streichen; 57 Prozent halten das nicht für nötig.

Dennoch wünscht sich die Mehrheit der Deutschen ein stärkeres Wertebewusstsein bei Nationalspielern. 67 Prozent der Befragten meinen, der DFB sollte von seinen Spielern ein eindeutiges Bekenntnis zu unserem Land und unseren freiheitlich-demokratischen Werten verlangen. 25 Prozent der Deutschen halten das nicht für nötig.

56 Prozent der Befragten finden, deutsche Nationalspieler sollten auch ganz grundsätzlich die deutsche Nationalhymne mitsingen; 39 Prozent wollen das nicht verlangen.

Trotz der Diskussionen über das Werteverständnis von Spielern halten die Deutschen ihre Nationalelf weiterhin für einen heißen WM-Favoriten: 57 Prozent der Befragten glauben, dass Deutschland wieder Weltmeister wird. 35 Prozent der Deutschen befürchten, dass die Titelverteidigung nicht gelingen wird.

Frei zur Verwendung bei Nennung der Quelle WELT/Emnid.

Feldzeit: 16.5.2018

Befragte: ca. 1.000



Pressekontakt: Programmkommunikation WELT und N24 Doku E-Mail: presseteam@welt.de www.presse.welt.de

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