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Berlin (ots) - Es gibt genügend Beispiele, die zeigen, welche Chancen, aber auch welche Risiken der digitale Wandel mit sich bringt. Bei dem Großteil der Berlin Firmen sind die Digitalisierungsbemühungen noch am Anfang.

Das ist so, weil es kleinen Betrieben schwerer fällt, für diese wichtige Zukunftsaufgabe neben dem Tagesgeschäft Personal abzustellen. Insofern ist der Gedanke von Wirtschaftssenatorin Ramona Pop, kleinere Firmen bei der Digitalisierung stärker an die Hand zu nehmen, durchaus richtig.

Allerdings gibt es nach der Kritik durch den Landesrechnungshof berechtigte Zweifel, ob dafür die Gründung eines neuen Landesunternehmens - der Digitalagentur - der beste Weg ist. Gelingt der Senatorin dafür keine schlüssige Begründung, wird sie ihr Projekt begraben müssen.

Viele Argumente, was ausgerechnet das Land dazu befähigt, Unternehmen beim digitalen Wandel beraten zu wollen, dürfte die Politik ohnehin nicht finden. Die eigene Verwaltung jedenfalls liefert dafür noch keine schlüssigen Anhaltspunkte. Der Weg, Ämter und Behörden fit für die digitale Zukunft zu machen, wird noch weit sein. Darauf aber sollte sich die öffentliche Hand konzentrieren.



Pressekontakt: BERLINER MORGENPOST Telefon: 030/887277 - 878 bmcvd@morgenpost.de

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