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Berlin (ots) - Bundesagrarministerin Julia Klöckner will trotz des wachsenden Widerstands an ihrem geplanten freiwilligen Tierwohllabel festhalten. "Ich bleibe dran. Wir sollten nicht auf dem Rücken der Tiere Parteitaktik betreiben", sagte die CDU-Politikerin dem "Tagesspiegel" (Samstagausgabe). Die Tierwohl-gekennzeichneten Produkte könnten schon im nächsten Jahr in den Supermarktregalen liegen. "Das wäre ein großer Erfolg", sagte Klöckner. Stattdessen werde der Prozess unter einem Vorwand blockiert, "der letztlich zu Lasten der Tiere geht, europarechtlich mehr als fragwürdig ist und Verbesserungen beim Tierwohl um Jahre verschiebt."

Ein national verpflichtendes Kennzeichen, wie es Grüne, SPD, Teile der Union, aber auch das Umwelt- und Innenministerium fordern, führe zu einer EU-widrigen Ausländerdiskriminierung. Wer das wolle, der schiebe "das Tierwohl bewusst auf die lange Bank". Klöckner betonte, ihr Tierwohllabel gehe über eine reine Haltungskennzeichnung hinaus. "Ich will Verbesserungen nicht nur im Stall, sondern über die gesamte Lebensspanne des Tiers", sagte die Ministerin. Klöckner strebt auch Verbesserungen auf EU-Ebene an. Im nächsten Jahr, wenn Deutschland die EU-Ratspräsidentschaft innehat, werde sie das Thema eines europaweiten Tierwohlkennzeichens auf die Tagesordnung setzen, kündigte Klöckner an.

httpps://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/schlappe-fuer-julia-kloeck ner-gruene-wollen-freiwilliges-tierwohllabel-im-bundestag-stoppen/245 86818.html

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Pressekontakt: Der Tagesspiegel Chefin vom Dienst Patricia Wolf Telefon: 030-29021 14013 E-Mail: cvd@tagesspiegel.de  

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