Diese Webseite nutzt Cookies

Diese Webseite nutzt Cookies zur Verbesserung des Erlebnisses unserer Besucher. Indem Sie weiterhin auf dieser Webseite navigieren, erklären Sie sich mit unserer Verwendung von Cookies einverstanden.

Einige dieser Cookies sind technisch zwingend notwendig, um gewissen Funktionen der Webseite zu gewährleisten.

Darüber hinaus verwenden wir einige Cookies, die dazu dienen, Informationen über das Benutzerverhalten auf dieser Webseite zu gewinnen und unsere Webseite auf Basis dieser Informationen stetig zu verbessern.

Bielefeld (ots) - Früher lachte man über die, die sich über ferne Ereignisse aufgeregt haben. »Ach, wenn in China ein Sack Reis umfällt...« Heute hat das, was sich dort ereignet, immer öfter Auswirkungen hier - egal ob es sich um Klimaschutz, die Nachfrage nach Autos oder die US-Sanktionen gegen Huawei handelt. Jüngstes Beispiel: Obwohl der Verzehr von Schweinefleisch in Deutschland zurückgeht, steigen die Preise. Warum? Weil in China die Menschen nicht genug bekommen von Schweinefleisch, darunter auch Rüssel, Pfoten und Ohren. Diese kulinarische Vorliebe hat an sich positive Folgen. In Deutschland sind die Teile kaum verkäuflich. Ein Drittel vom Schwein müsste vernichtet werden, gäbe es für große Fleischkonzerne nicht die Möglichkeit der Restvermarktung in China. Schlimm ist es übrigens nicht, wenn Schweinefleisch ein bisschen knapper wird und die Preise steigen - höchstens nachteilig für Schlachtereien. Bauern profitieren sogar. Niemand, der ein bisschen vorsorgt, muss eine geplante Grillparty ausfallen lassen. Und sollte mal eine Fleischtheke am Samstagabend leer sein, muss wenigstens nichts wegen abgelaufener Haltbarkeit entsorgt werden.



Pressekontakt: Westfalen-Blatt Dominik Rose Telefon: 0521 585-261 d.rose@westfalen-blatt.de

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

Werbung

Newsletter

Werbung